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Maßnahmen umsetzen

Um die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter zu gewährleisten, gilt es einiges zu beachten

Ob man in seiner täglichen Arbeit mit schwerem Gerät zu tun hat oder vor dem Monitor sitzt: In quasi jedem Beruf gibt es die ein oder andere potenzielle Gefahr für Arbeitnehmer. Diese zu erkennen ist dabei nicht immer einfach.Denn einige sind unsichtbar, wie etwa Dämpfe von Chemikalien. Andere sind die unsachgemäße Nutzung von Arbeitsmaterialien. Als Arbeitnehmer steht man daher in der Verantwortung, entsprechend vorzubeugen, sein Personal zu schulen und Maßnahmen zu ergreifen.Einrichtung individuell anpassenMit Blick auf die letzten Jahrzehnte lässt sich jedoch feststellen, dass sich Arbeitssicherheit in den Betrieben quer durch alle Bereiche stark verbessert hat. Das heißt zwar nicht, dass alles okay ist und dass es keinen Verbesserungsbedarf mehr gibt. Allerdings haben sich viele Erkenntnisse durchgesetzt und Arbeitgeber achten heute viel stärker auf Sicherheit und Gesundheit.Das gilt etwa für die Einrichtung. In modernen Büros sind immer öfter nicht nur die Stühle, sondern auch die Bürotische in der Höhe verstellbar und anpassbar. Ähnliches kann man etwa in Friseursalons beobachten. So sind etwa Friseurstühle und zum Teil auch andere Einrichtungsstücke entsprechend der Körpergröße des Mitarbeiters so verstellbar, dass dieser keine unnatürliche Körperhaltung einnehmen muss, um seiner Arbeit nachzugehen. Besonders in Berufen, in denen der Körper starker, einseitiger Belastung ausgesetzt ist, ist es wichtig, das Arbeitsmaterial so auszuwählen, dass diese Belastungen reduziert werden. Das kann bereits die Maus am PC betreffen, geht aber noch viel weiter. Eben je nach Beruf.Augen und Ohren schützenEin Punkt, der oft vergessen wird, um die Gesundheit der Angestellten am Arbeitsplatz zu bewahren, ist die richtige Beleuchtung. Diese sollte ausreichend sein, sodass das Personal eine gute Sicht bei seiner Tätigkeit hat. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass diese nicht zur Belastung der Augen wird. So kann etwa zu grelles Licht von Leuchtstoffröhren über längere Zeit anstrengend sowie ermüdend für die Augen sein und unter anderem zu Kopfschmerzen führen.Ähnliches gilt auch für den Lärmpegel. Hier können Arbeitgeber etwa dafür sorgen, dass Maschinen und Geräte besser isoliert sind, Räume so gebaut sind, dass sie Schall besser schlucken bzw. den Lärm nicht verstärken, sowie dass Ohrstöpsel oder Ähnliches verwendet werden. Je nach Beruf und Räumlichkeit ist eine passende Belüftung ebenfalls sehr wichtig, da diese nicht nurfrische Luft zuliefert, sondern auch etwa Staub oder auch Aerosole abtransportiert, welche eine Belastung oder sogar Gefahr für die Atemwege darstellen können. So kann etwa Holzstaub, den man in Betrieben wie Schreinereien findet, zu Sinus-Karzinomen führen.Entsprechend vorbereitet seinWenn es am Arbeitsplatz zu einem Unfall kommen sollte, ist es wichtig einen entsprechend ausgestatteten Erste-Hilfe-Koffer griffbereit zu haben. Dabei ist immer zu beachten, dass dieser zum einen an einem definierten Platz untergebracht ist, der auch allen Mitarbeitern bekannt ist. Am besten ist eine gut sichtbare Position an einer Mauer, damit dieser auch von dritten problemlos gefunden werden kann. Zum anderen muss der Erste-Hilfe-Koffer regelmäßig überprüft werden, um sicherzustellen, dass alles Nötige enthalten ist.Für die Gesundheit der Mitarbeiter ebenfalls von großer Bedeutung ist die allgemeine Hygiene. Das beginnt beim konsequenten Händewaschen und reicht bis zum regelmäßigen Reinigen von Werkzeug, Arbeitsmaterial und dem Arbeitsplatz. Dies ist besonders durch die Corona-Pandemie erneut sehr deutlich geworden.Je nach Beruf sind auch mit Hinblick auf die bevorstehende Grippesaison entsprechende Impfungen sinnvoll, um so nicht nur sich selbst und die Mitarbeiter, sondern etwa auch Gäste zu schützen. Etwa in Restaurants oder auch Geschäften. Wer seinen Mitarbeitern den bestmöglichen Schutz bieten möchte, der kann sich an den Service de Santé au Travail Multisectoriel wenden, um sich von deren Experten beraten zu lassen. Und falls Mitarbeiter die Maßnahmen zur Wahrung von Gesundheit und Sicherheit nicht respektieren, kann der Arbeitgeber mittels der Inspection du travail et des mines entsprechend reagieren. Jeff Karier