Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Advertorial

Neue Wege in der Landwirtschaft

Spezial
Black-Angus-Rinder von „Naturschutzfleesch“ sind quasi das ganze Jahr über auf der Weide und ernähren sich nur von den dortigen Gräsern und Kräutern. Foto: Shutterstock

Von der Eigenproduktion bis zur Verkaufstheke

Spezial 29.06.2020
Anzeige

Neue Wege in der Landwirtschaft


Immer mehr Verbraucher suchen Alternativen zur konventionellen Landwirtschaft. Sei es aus ethischen Bedenken wie Tierwohl, um indirekt die Biodiversität zu fördern oder aus gesundheitlichen Gründen. Entsprechend gehen auch immer mehr Landwirte neue Wege.
   

Besonders im Bereich des regionalen, aber auch des biologischen Anbaus hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan. Hat der Verbraucher die Wahl zwischen beispielsweise einem Apfel, der aus Luxemburg bzw. der Großregion, oder aus Ländern wie Spanien oder noch weiter entfernt stammt, fällt die Wahl immer öfter auf die regionalen Produkte. Eine Tendenz, die dazu führt, dass auch mehr regional angebaut wird und somit auch die Auswahl steigt. Eine positive Entwicklung ist es dann auch in diesem Zusammenhang, dass auch Supermärkte diesen Trend aufgreifen und somit die lokalen Bauern unterstützen. Das gilt etwa für Jean-Claude Muller. Der Quereinsteiger aus Contern baut unter anderem Kartoffeln, Kirschen und Erdbeeren an. Einige der Erzeugnisse verkauft er an Cactus, wo diese unter dem Label „Eist Uebst a Geméis“ angeboten werden. Wie immer mehr Landwirte bietet Muller aber auch in seinem Hofladen seine eigenen Produkte an, wie auch die von anderen Lebensmittelproduzenten. Darunter auch Geflügel und Blattsalat.

Lokal und nachhaltig, das gilt auch für die Produktion von Rindfleisch. So züchten die Mitglieder der Kooperative „Naturschutzfleesch“ Black-Angus-Rinder, deren Fleisch als das beste weltweit gilt. Das Besondere an „Naturschutzfleesch“ ist, dass unter diesem Label Rindfleisch aus extensiver Ganzjahresbeweidung aus Naturschutzprojekten gekennzeichnet wird.
   


Immer mehr Landwirte bieten ihre Produkte in eigenen Geschäften auf ihrem Hof an. So, wie es früher oft der Fall war.

Das bedeutet, die Tiere leben auf Weiden und nicht, wie so oft, zum Großteil in Ställen. Daher ernähren sich die Tiere nur von den Gräsern und Kräutern der Weiden, die nicht mit Pestiziden behandelt werden.Alles zu 100 Prozent natürlich. Die Verwendung des Labels ist an die Einhaltung hoher Standards und Naturschutzauflagen geknüpft und unterliegt strengen Kriterien und Kontrollen. Die „Naturschutzfleesch“-Produkte kann man etwa in der Provencale finden, in einigen Delhaize-Geschäften im Großherzogtum, Auchan sowie bei Massen und der Boucherie Wietor.

Als Alternative zu Rind, Hähnchen und Schwein hat in den letzten Jahren aber auch unter anderem Straußenfleisch an Beliebtheit gewonnen. Und das ist sogar im Sinne des lokalen Kaufens. Denn auch in Luxemburg werden mittlerweile Strauße gezüchtet.

Jeff Karier