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Zwei Luxemburger Institutionen sehen gemeinsam in die Zukunft

Commerce

Delhaize Luxembourg und Emo – Maître Boucher bauen Partnerschaft auf 

Commerce 21.06.2022
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Zu den Verkaufsstellen.


Wenn sich zwei Unternehmen, die zu den ältesten in Luxemburg gehören, zusammensetzen, ergibt das eine Kombination, die für die Kundschaft etliche Vorteile mit sich bringt. Genau dies ist der Fall bei Delhaize Luxembourg sowie Emo – Maître Boucher.

Sie haben es bestimmt schon mitbekommen: Delhaize feiert 2022 seinen 100. Geburtstag im Großherzogtum. Die Geschichte der Metzgereien Emo geht sogar bis 1865 zurück. Seit kurzem arbeiten beide zusammen, mit einem gemeinsamen Ziel vor Augen: der Kundschaft lokale Qualität zum richtigen Preis anzubieten.

Kooperation mit Sinn

„Wir möchten unseren Kundinnen und Kunden in unserer Metzgereiabteilung eine komplette Auswahl frischer, luxemburgischer Waren anbieten“, so Cédric Gonnet, Direktor bei Delhaize Luxembourg. „Die Leute wollen wissen, wo ihr Essen herkommt und die Nachfrage nach lokalen Produkten ist groß. Um ihr nachzukommen, haben wir uns u.a. an Emo gewandt.“ Zurzeit ist die Metzgerei in acht Supermärkten präsent: Alzingen, Bartringen, Bettemburg, Capellen, Cents, Dippach, Strassen & Junglinster. Andere sollen folgen.

„Wir bemühen uns darum, interessante Produkte anzubieten“, bestätigt Paul Faltz, Generaldirektor bei Emo – Maître Boucher. „Zum Beispiel ist unser Rindfleisch min. drei Wochen gereift. Präparationen wie Cordon Bleu, Rouladen etc. sowie Wurstwaren und Traiteur-Gerichte sind alle hausgemacht. Die Rezepturen der Marinaden sind ebenfalls unsere eigene. Seit kurzem führen wir auch Luxemburger Bio-Rindfleisch.“ Liegt der Akzent auf den Frischwaren, sind einige Produkte dennoch verpackt erhältlich, aus praktischen Gründen.

Den Menschen zuhören   



Die Zusammenarbeit zahlt sich aus, denn die Kundschaft reagiert positiv darauf. „Es ist wichtig, den Menschen zuzuhören. Durch gezielte, regelmäßige Umfragen finden wir heraus, was die Leute von uns erwarten“, erzählt Gonnet. „Dank dieser Anhaltspunkte passen wir das Angebot und den Service an. Unser Hauptsitz befindet sich zwar in Belgien, wir treffen in Luxemburg aber größtenteils unsere eigenen Entscheidungen, die auf lokaler Ebene umso wichtiger sind.“

Gut 50 hiesige Unternehmen vertreiben ihre Waren über die Geschäfte mit dem Löwen. Produkte aus dem Großherzogtum stehen mittlerweile auch für Qualität, da die Hersteller genau diese anstreben. „Emo hat den Vorteil eine sehr enge Beziehung zum Schlachthof Cobolux S.A. in Wecker zu führen“, erklärt Faltz. „Sie kennen unsere hohen Qualitätsansprüche sehr genau, wodurch wir nur die allerbesten Tiere Luxemburgs für unsere Filialen erhalten.“

Selbstverständlich ist der Preis ein Hauptfaktor, wenn wir unsere Einkäufe tätigen. Viele sind dennoch nicht bereit, dafür auf besagte Qualität zu verzichten, da sie wissen, dass ihre Nahrung einen direkten Einfluss auf ihre Gesundheit hat. Deshalb fällt das Gleichgewicht zwischen Ausgabe und Leistung mehr denn je ins Gewicht. „Die Menschen haben in den letzten Jahren wieder verstärkt mit dem Kochen angefangen“, meint Gonnet. „Und sie wissen, dass industrielle Produkte ihnen nicht dasselbe Geschmackserlebnis bieten. Sie suchen aber nach Inspiration oder Tipps und da ist z.B. eine Fleischtheke der richtige Ort.“ Es ist der soziale Austausch, der hier den Unterschied macht. „Manche möchten wissen, welches Stück Fleisch sie für das eine oder andere Gericht brauchen und wir helfen ihnen gerne dabei“, so Faltz.

Eine Frage der Verpackung

Sind vorverpackte Waren auf ihre eigene Weise praktisch, bleibt immer noch die Frage eben dieser Verpackung. Sie ist an einer Fleischtheke reduziert, was einen weiteren Pluspunkt darstellt. „Unsere Kundschaft ist mehr und mehr darauf bedacht, ihren Plastikverbrauch zu reduzieren. Wir sind Teil der ‚Fédération Luxembourgeoise de l'Alimentation et de la Distribution’ und arbeiten zurzeit an einer Richtlinie für Hygieneregeln, damit die Leute mit ihren eigenen Behältern ins Geschäft kommen können“, erklärt Gonnet. Unterschiedliche Diskussionen zwischen dem Gesundheits- und dem Umweltministerium laufen ebenfalls.

„Kaufen wir aber als Konsumentinnen und Konsumenten verstärkt lokal, machen wir schon einen großen Schritt in die richtige Richtung. Schlussendlich tragen wir damit aktiv an der wirtschaftlichen Gesundheit unserer Region bei. Besonders in Zeiten wie diesen wird uns allen bewusst, wie wichtig es ist, in den essenziellen Bereichen auf eigenen Füßen zu stehen“, sagt Faltz. Christopher Arimont