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In Luxemburg: Feierlichkeiten im Jahr 2023

100 Jahre nationale Herdbuchführung, Familienfest im Oktober und noch vieles mehr

Man kann davon ausgehen, dass seit jeher auf dem Gebiet des Großherzogtums Rinder gehalten wurden. Auch betrieb der Mensch schon lange Zucht, indem er gezielt Paarungspartner auswählte. Da aber jeder selbst entschied, welche Tiere gepaart oder welche Rassen gekreuzt werden sollten, entstand ein wunderbares Durcheinander hinsichtlich Größe und Leistungsfähigkeit.

Zwischen 1910 und 1920 wurden in Luxemburg mehrere lokale Zuchtgenossenschaften gegründet, die es ihren Mitgliedern ermöglichten, wertvolle Vatertiere anzuschaffen. 16 dieser lokalen Zuchtgenossenschaften gründeten am 11.02.1923 als Dachorganisation den Verband der Rindvieh-Züchtervereine des Großherzogtums Luxemburg, dem die Führung des nationalen Herdbuchs übertragen wurde.

Aufgabe des Herdbuchs war und ist immer noch, für die eingetragenen Tiere Abstammung und Qualität zu bescheinigen. Diese Daten dienten vor allem zur Beratung und Selektion von Tieren. Anfangs wurden Tiere nur aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes beurteilt: Farbe und Abzeichen waren die wichtigsten Merkmale. Damit entstand zumindest ein äußerlicher Rassestandard. Mit Entwicklung der Leistungsprüfungen veränderte sich auch die Führung der Herdbücher: Leistungskontrolle wurde für alle Herdbuchtiere obligatorisch.

Durch die Wirren der Zeit wurde die Herdbuchführung an verschiedene Organisationen weitergegeben, bis sie 2006 von Convis übernommen wurde. Daneben hat Convis aber noch jede Menge weitere Dienstleistungen für die landwirtschaftliche Tierhaltung im Angebot.

Die Leistungsprüfungen für Milchrinder und Fleischrinder gehören seit langem zum Programm. Sie stellen die Basis jeder Datenerfassung dar und sind somit auch die Basis von jeder Zertifizierung und jedem Label, das Convis betreut. Auf diesen Zahlen basiert auch das Nachhaltigkeitsmonitoring, das viele Daten rund um Tierwohl, Wasser-, Umwelt- und Klimaschutz liefert. Das Programm zur Berechnung des CO2-Fußabdrucks und die Rechenmethode sind am16.06.2021 von SGS neutral kontrolliert und zertifiziert worden. Damit ist Convis nach Aussage von SGS das erste Unternehmen, das auf Basis nachvollziehbarer und messbarer Daten die Nachhaltigkeit der landwirtschaftlichen Produktion auf Betriebsebene feststellen kann. Darauf aufbauend werden die Stickstoff-basierten Emissionen und analysieren für jeden Betrieb berechnet und ihr Ursprung bestimmt. Die integrierte Beratung nutzt diese Resultate, um den Betrieben zu helfen, die Stickstoffemissionen zu reduzieren.

2023 jährt sich die Gründung des nationalen Herdbuchs für Rinder in Luxemburg zum 100. Mal. Ein Grund zu feiern!

Die Planungen für die Feierlichkeiten sind in vollem Gange:

■ Auf der Foire Agricole Ettelbruck vom 30.06. - 02.07.2023 möchte Convis verschiedene landwirtschaftliche Themen und Aufgabenfelder der Gruppe darstellen. Auch wird die moderne Tierhaltung vorgeführt. Kommen Sie vorbei - es ist sicherlich für jeden etwas Interessantes dabei!

■ Im Oktober wird ein Familienfest für Mitglieder stattfinden. Bei leckerem Essen und guten Getränken will man seinen Mitgliedern für viele Jahre Zusammenarbeit und Treue danken und in gemütlicher Atmosphäre den Kontakt pflegen.

■ Eine Séance académique im November 2023 im Cape in Ettelbruck bildet einen weiteren Höhepunkt. In Anwesenheit des Großherzogs Henri wird erst die Geschichte der Herdbuchzucht beleuchtet und anschließend wird Charles Goerens über ,,Her-ausforderungen der Zukunft Politik und Landwirtschaft" referieren.

■ Zum Abschluss der Feierlichkeiten wird im Dezember eine Beilage zur landwirtschaftlichen Fachzeitschrift ,,de lëtzebuergerziichter" herausgegeben. Dieser Rückblick fasst dann die Aktionen des Jahres in Wort und Bild zusammen.

Der 11.02.2023 ist also ein großer Gedenktag für alle, die in Luxemburg mit der Landwirtschaft und der Tierzucht verbunden sind. C.