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Was Natursteine zu bieten haben

Vielseitiges Produkt der Natur

Fotos: Adobestock/Shutterstock

Ob für den Fußboden oder an der Wand: Naturstein ist ein beliebtes Material, um das eigene Zuhause schön und wohnlich zu gestalten. Aufgrund der zahlreichen verschiedenen Sorten Naturstein, ergeben sich viele gestalterische Möglichkeiten. Denn nahezu jede Region der Welt hat ihre eigenen Natursteine, die man im Bau verwenden kann.   

Da jede Steinsorte auch jeweilig eigene physikalische Eigenschaften hat, gibt es für nahezu jede Anforderung an einen Baustoff auch den geeigneten Naturstein. Außerdem muss man Natursteine weder imprägnieren noch beschichten, um diesen etwa vor äußeren Einflüssen zu schützen. Hinzu kommt, dass Naturstein ökologisch ist und keine gesundheitsgefährdenden Schadstoffe enthält. Ein Überblick über die meist genutzten Natursteine:

Granit

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Fotos: Adobestock/Shutterstock

Ein Tiefengestein, das nahezu weltweit verfügbar ist. Als besondere Eigenschaften gelten seine große Härte, die Abriebfestigkeit und die hohe chemische Resistenz. Granit wird häufig für stark frequentierte Bodenbeläge eingesetzt, zum Beispiel in Geschäftspassagen, Bahnhöfen oder auch Flughäfen. Neben der Fertigung als Platten und Fliesenware für Innenräume ist Granit auch ein begehrter Stein für Pflasterarbeiten in öffentlichen Bereichen. Während in früheren Zeiten Granitbeläge aufgrund ihrer hohen Bearbeitungskosten kaum erschwinglich waren, sind sie heute durch moderne Fertigungsanlagen und Diamantsägetechnik vergleichsweise preiswert im Handel erhältlich.

Marmor

Neben den italienischen Vorkommen sind vor allem auch die griechischen, portugiesischen und türkischen Marmorsorten begehrt. Marmorbeläge haben meist polierte Oberflächen, um Glanz und große Farbintensität zu erzielen. Die Oberfläche ist jedoch relativ kratzempfindlich. Bodenbeläge, die stärkere Abnutzungserscheinungen zeigen, können jederzeit örtlich eingeschliffen und gegebenenfalls neu poliert werden. Die traditionelle Art der Verlegung ist die als Bahnenware. Eine Vielzahl von Marmorsorten wird heute allerdings auch in Fliesenform angeboten. Der Stein kommt meist im Innenbereich als Wand-, Boden- oder Treppenbelag zur Ausführung.

Kalkstein

Zur Gruppe der Sedimentgesteine gehörig, stammen sie etwas aus Ablagerungen in Flussbetten oder vom Meeresgrund. Kalkstein-Vorkommen sind weltweit zu finden. Kalkstein weist in etwa die gleichen technischen Eigenschaften wie Marmorbeläge auf und verfügt über eine relativ geringe mechanische und chemische Resistenz. Kalkstein ist daher sehr kratzempfindlich. Der Haupteinsatzbereich von Kalkstein ist der Innenausbau. Dort kommen die Steine überwiegend als Boden-, Wand- und Treppenbeläge sowie als Fensterbänken zur Ausführung. Ihr Erscheinungsbild bewegt sich meist im Farbspektrum erdfarbener Töne.

Sandstein

In Luxemburg zählt Sandstein zu den traditionsreichsten Natursteinen. Entsprechen wurde er beim Bau vieler Gebäude im Großherzogtum verwendet. Weltweit gibt es verschiedene Arten von Sandstein. Diese unterscheiden sich in ihrer Farbe sowie durch die Art ihrer Kornbindung und somit ihre technischen Werte und Gebrauchseigenschaften. Bei Sanierungsmaßnahmen ist es daher unerlässlich im Vorfeld gesteinstechnische Untersuchungen durchzuführen. Sandstein kommt häufig bei massiven Bauteilen, wie Fenstergewände und Blockstufen zum Einsatz. Wird er als Bodenbelag im Außenbereich verwendet, sollten man darauf achten, dass Moose und Algen möglichst rasch entfernt werden, da sie die Rutschsicherheit beeinträchtigen. Außerdem kann durch deren saure Ausscheidungsprodukte der Sandstein angegriffen werden. Text: Jeff Karier