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Frühjahrsputz

Zeit für die Stellen, die man sonst ignoriert

Commerce 06.04.2020
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Frühjahrsputz


Der Frühjahrsputz hat auch heute noch seinen Sinn – besonders angesichts der Corona-Krise. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa

In diesem Jahr gibt es eigentlich keine Ausrede für den Frühjahrsputz: Da wir nicht ausgehen dürfen, ist jetzt Zeit für das Putzen all jener Stellen, die man sonst gerne auslässt. Nur: Wo anfangen?

Im Frühling bekommt man ständig ein schlechtes Gewissen: Die Nachbarn klopfen im Garten die Teppiche aus, putzen die Fenster und bearbeiten die Terrasse mit dem Hochdruckreiniger. Unweigerlich fällt da der Blick auf die eigenen Schmuddelecken.

In diesem Jahr ist es besonders schlimm. Wegen der Coronakrise sind wir alle viel Zuhause und machen nicht mehr nur mehr Dreck - er nervt uns auch mehr. Höchste Zeit für einen Frühjahrsputz – eine gute alte Tradition, die aber immer noch Sinn macht. Denn im und am Staub können schwer flüchtige organische Verbindungen anhaften wie verschiedene Metalle, PAK aus Verbrennungsrückständen, Biozide und Weichmacher.

Staub gibt es immer – und das ist okay

Das gleiche gilt auch für Mikroorganismen wie Pilze und Bakterien. Deshalb sollte man mindestens zweimal täglich für mehrere Minuten lüften, am besten quer. Und beim Reinigen erst feucht wischen, dann saugen.

Doch selbst wenn man täglich putzt, befindet sich immer Staub in der Wohnung. In üblichen Konzentrationen stellt er für den gesunden Menschen und die Immunabwehr auch kein Problem dar.

Trotzdem: So ein Frühlingsputz kann gut tun. Indem man die Wohnung vom Staub und Wintermuffbefreit, vielleicht dazu noch die Schränke ausmistet, damit kann man auch etwas Ballast abwerfen. Ganz zu schweigen davon, dass man nun viel Zeit zu Hause verbringt – und man es sich dort einfach etwas schöner macht.

Frühjahrsputz heißt Gardinen waschen

Vor allem ist so ein Frühjahrsputz kein gewöhnlicher Wochenputz: Beim Frühjahrsputz geht es nicht um Bereiche, die ständig gereinigt werden müssen wie Duschkabine, Waschbecken, WC, und die Küchenarbeitsflächen. Stattdessen geht es um die Stellen, die man sonst nicht so regelmäßig säubert. Zum Beispiel sollen Schränke auch mal innen von Staub befreit werden und man sollte auch auf eine Leiter steigen und Staub entfernen, der oben auf den Schränken liegt.

Schränke, die sich bewegen lassen, sollte man nach vorne ziehen, um auch mal darunter sauber zu machen und die Rückseiten zum Beispiel von Spinnweben zu befreien – manchmal findet man dabei dann sogar verloren geglaubte Gegenstände wieder.

Von oben nach unten putzen

Doch wo fängt man in einem Raum an? Vor dem Putzen empfiehlt es sich Dinge, die nicht mehr gebraucht werden, aus dem Weg zu räumen oder sogar zu entsorgen – Naheliegendes, das dennoch oft erst mal nicht gemacht wird.

Und üblicherweise wird dann von oben nach unten geputzt: Erst wischt man den Schrank oben ab, dann macht man den Boden sauber. Beim Wischen oder Staubsaugen des Bodens gilt: Hinten im Zimmer beginnen und zur Tür vorarbeiten.

Nicht alles an einem Tag erledigen


So richtig Lust hat keiner auf einen Frühjahrsputz. Mit der richtigen Planung ist der Aufwand aber gar nicht so schlimm. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Und wie viel Zeit sollte man für den Frühjahrsputz einplanen? Man sollte sich nicht alles auf einmal vornehmen. Sondern nur einen Raum, denn dann ist der Erfolg schneller zu sehen. Eine andere Methode ist es, zum Beispiel zuerst alle Fenster der Wohnung zu putzen. Das hat den Vorteil, dass die dafür benötigten Utensilien nicht immer wieder erneut hervorgeholt werden müssen.

Eine ganz andere Methode ist es etwa, die Arbeit gleichmäßig übers Jahr zu verteilen – und nicht alles im Frühjahr erledigen zu wollen. Dazu sollte man sich am besten Wochen- und Jahrespläne anlegen. Das ist eine Erleichterung, weil man von dem schlechten Gewissen wegkommt, endlich mal wieder alles sauber machen zu müssen.   

Man braucht nur die Grundreinigungsmittel

Desinfektionsmittel sind beim Putzen überflüssig. Das ist zu viel des Guten. Für ein sauberes Haus reichen ein paar wenige Grundreinigungsmittel vollkommen aus: zum Beispiel Allzweckreiniger für die Grundreinigung, dazu Essig- oder Orangenreiniger gegen Kalk und ein gutes Mikrofasertuch.

Noch ein Tipp, der immer die beste Lösung gegen Flecken ist: Wenn möglich den Schmutz frisch entfernen und nicht warten, bis er sich richtig festgesetzt hat. Erst dann wird es anstrengend. dpa