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Die Beleuchtung fein abschmecken

Bauen & Wunnen
Photos: djd/Paulmann Licht

Mix aus Lichtquellen

Bauen & Wunnen 24.10.2021
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Die heimische Küche ist ein richtiger Alleskönner. Hier wird nicht nur gekocht, sondern auch gemeinsam genossen, gefeiert, miteinander kommuniziert und gespielt – und wenn sonst kein Platz ist, muss der Küchentisch sogar als Homeoffice dienen. Entsprechend unterschiedlich sind die Anforderungen an das passende Licht.

Beim Vorbereiten der Speisen ist eine helle, gleichmäßige Ausleuchtung gefragt, für das gemeinsame Abendessen mit der Familie eher eine behagliche Lichtstimmung. Eine einzelne Leuchte unter der Decke kann diese Wünsche gar nicht erfüllen. So wie es beim Abschmecken auf das Zusammenspiel mehrerer Gewürze und Kräuter ankommt, besteht auch eine gute Küchenbeleuchtung aus unterschiedlichen Komponenten.

Direktes & dekoratives Licht clever kombinieren    


Photos: djd/Paulmann Licht

Schon bei der Planung ist es sinnvoll, die Küche gedanklich in einzelne Lichtzonen zu gliedern: Über den Arbeitsflächen und am Herd beispielsweise ist funktionales, direktes Licht gefragt. Dann braucht es eine Allgemeinbeleuchtung. „Dazu eignen sich sowohl LED-Panels als auch Einbaustrahler“, erklärt Jessika Tilsner, Lichtexpertin beim Hersteller Paulmann Licht.

Auch LED-Schienensysteme lassen sich für eine gleichmäßige Ausleuchtung der Küche nutzen – und zugleich für die direkte Beleuchtung der Arbeitsflächen. Eine weitere Lichtzone erhellt die einzelnen Raumbereiche wie den Esstisch oder die Küchentheke. So schaffen zum Beispiel Pendelleuchten mit blickdichtem Lampenschirm eine gemütlich kommunikative Atmosphäre beim Essen.

Effektvolle Beleuchtung für Schränke & Regale

Weitere optische Akzente lassen sich mit einer indirekten Beleuchtung für Küchenschränke, Regale oder rund um den Sitztresen realisieren. Praktisch sind Möbelleuchtensysteme wie Clever Connect, die ohne Bohrarbeiten auskommen, sondern einfach angeklebt werden. Das Plug-and-Play-System ermöglicht es, verschiedene Leuchten ganz nach eigenem Geschmack miteinander zu kombinieren und dekorative Eyecatcher zu schaffen.

Noch ein Tipp für die generelle Lichtplanung in der Küche: Als Faustregel rechnen Lichtplaner mit 300 Lumen pro Quadratmeter. Für einen 15 Quadratmeter großen Raum sollte man also eine Helligkeit von 4 500 Lumen vorsehen, die sich auf unterschiedliche Lichtquellen verteilt. djd