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Wie gesund sind Biokraftstoffe

Was Biosprit aus deutschen Landen für unser Wohlergehen tut

Raps, der für Biokraftstoffe angebaut wird, liefert viele weitere wertvolle Koppelprodukte. Foto: djd/www.biokraftstoffverband.de/Getty Images/fotokostic

In der Diskussion um E-Auto und Verbrenner-Aus geht oft unter, dass uns Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotor noch auf lange Sicht erhalten bleiben werden.

Möchte man diesen Anteil des Verkehrs klimaneutraler gestalten und EU-Klimaziele einhalten, führt an Biokraftstoffen kein Weg vorbei.

Denn ihr CO2-Fußabdruck ist wesentlich geringer als der von fossilen Treibstoffen. Was viele Verbraucher zudem nicht wissen, ist, dass Biosprit von deutschen Anbauflächen auch einen wichtigen Beitrag zur Ernährungssicherheit und zum Gesundheitsschutz leistet.

Heimischer Rapsschrot für unsere Nutztiere

Dazu muss man wissen, was aus Raps der Pflanze, die in Deutschland den Löwenanteil der Biokraftstoffe liefert tatsächlich alles entsteht. Im Internet gibt es dazu eine Vielzahl weiterführender Infos. Das Öl, das zur Weiterverarbeitung als Kraftstoff gepresst wird, macht nur rund 40 Prozent der Rapsernte aus.

Der größere Teil wird anderweitig verwertet und landet in der Nahrungsmittelversorgung, Schönheitspflege oder der Medizin. Rapsschrot aus der Biodieselherstellung ist ein hochwertiges Eiweißfuttermittel, das Europa unabhängiger von Soja-Importen macht, die überdies oft aus gentechnisch veränderten Pflanzen stammen. Bei der Produktion von Bioethanol fällt die sogenannte Trockenschlempe an.

Was erst mal nicht lecker klingt, schmeckt Nutztieren ausgesprochen gut, denn die Schlempe ist reich an Eiweiß, hochwertigen Fetten und Mineralstoffen. Zudem mögen Bienen die blühenden Rapsfelder und liefern den milden, süßen Rapshonig, den vor allem Kinder lieben.

Gesundes und Leckeres für die Menschen

Deutschland ist beispielsweise der größte Glycerin-Hersteller Europas, und auch dieser vielseitige Wunderstoff stammt fast ausschließlich aus der heimischen Biokraftstoffherstellung. Glycerin ist unersetzlich, zum Beispiel in Medikamenten, Zahnpasta und Seifen und als unbedenklicher Zusatzstoff in vielen Lebensmitteln.

Ein weiteres Nebenprodukt aus der Verarbeitung von Raps ist Lecithin, das bei der Raffinierung der Pflanzenöle anfällt.

Unter anderem als Bestandteil der Zellmembranen spielt dieser Stoff eine wichtige Rolle für das Zusammenspiel von Nerven und Organismus und unterstützt den Zellstoffwechsel.

Eingesetzt wird Lecithin in Lebensmitteln sowie in der Kosmetik-, Pharma-, Farb- und Textilindustrie. Es gibt also genügend gute Gründe, die Biokraftstoffproduktion zu erhalten. djd