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Spa-Besuch ade!

Bauen & Wunnen
Fotos: Shutterstock

Im eigenen Nassbereich entspannen

Bauen & Wunnen 10.09.2020
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Kein Raum in der eigenen Wohnung steht so sehr fürs Wohlfühlgefühl wie das Bad. Mit der richtigen Einrichtung und ein paar Kniffen kann aus dem Nassbereich ganz schnell eine Oase der Entspannung werden – und den Spa-Besuch ersparen.

Badezimmer werden immer moderner, geräumiger. Offenheit wird nicht nur bei kleinen Räumen großgeschrieben: Auf unnötige Unterteilungen, querstehende und zu viele Möbel sollte weitestgehend verzichtet werden – ohne aber an Charme und Wärme zu verlieren.

Smart Cube

In der Optik liegt die Größe

Mehr Weite erhält ein Bad durch große Boden- und Wandfliesen, denn wenige und vor allem schmale Fugen lassen den Raum schön geräumig wirken. Der Belag für Boden und Wände sollte dabei möglichst gleich sein. Nötig sind Fliesen aber nur an den Stellen, die regelmäßig mit Wasser in Kontakt kommen – etwa in der Duschecke oder am Waschbecken. Natürliche Materialien, wie etwa Naturstein, strahlen eine besondere Ruhe aus und wirken äußerst entspannend. Die restlichen Wände können ganz einfach gestrichen oder tapeziert werden, so werden Fugen automatisch vermieden. Tipp: Große Spiegel können dabei helfen, den Raum optisch zu erweitern.

Ruhe durch die richtige Farbwahl

Bei Badezimmermöbeln gilt im Allgemeinen: weniger ist mehr. Ein vollgestelltes Bad wirkt oft unordentlich und erdrückend. Es sollten sich gerade so viele Möbelstücke im Raum befinden, wie man Stauraum braucht. Auch bei der Farbauswahl sollte man sich nicht zu sehr austoben, denn zu bunt verursacht innerliche Unruhe. Am besten belässt man es bei zwei Tönen. Hat man sich für weiße Fliesen und Armaturen entschieden, so sorgen helle Holzmöbel für ein wohnliches Ambiente. Sind Boden- und Wandverkleidung eher dunkel, passt eine gräuliche Ausstattung hervorragend zur räumlichen Atmosphäre. Wer auf kleine Farbtupfer keinesfalls verzichten möchte, der kann sich beispielsweise Handtuch- oder Toilettenpapierhalter in seiner Lieblingsfarbe besorgen. So bekommen scheinbar unwichtige Gegenstände eine ganz neue Bedeutung.

Das Bad ins rechte Licht rücken

Auch das richtige Licht spielt eine nicht unbedeutende Rolle. Tageslicht fürs Bad wäre da natürlich ideal – nur geht die Sonne auch irgendwann mal unter oder das Bad hat ganz einfach keine Fenster. Praktisch ist in dem Fall eine seitliche LED-Beleuchtung des Spiegels. Das weißliche Licht imitiert das Sonnenlicht optimal und wirkt weniger künstlich, perfekt für die morgendliche Rasur oder das Make-Up. Zusätzlich sollte eine Deckenbeleuchtung angebracht werden. Diese kann gerne dimmbar sein, denn sanftes Licht sorgt für eine angenehm entspannende Atmosphäre beim Duschen oder Baden.

Transparente Schönheit



Herzstück des Bades ist selbstverständlich die Badewanne oder die Dusche. Während eine Wanne natürlich jede Menge Vorteile hat und für Entspannung pur steht, benötigt sie sehr viel Platz – zusätzlicher Raum, den viele nicht haben. Aber: auch eine Dusche kann für das gewisse Wellnessgefühl sorgen. Im Trend liegen vor allem italienische Duschen – und das nicht ohne Grund, denn die ebenerdigen Schönheiten besitzen keine Einstiegskanten, was das Betreten ungemein erleichtert. Auch im Alter oder im Falle einer Behinderung kann man sich hier also barrierefrei bewegen. Die transparenten Duschwände und der durchgeflieste Duschbereich sind dazu noch ein echter Hingucker: der Raum wirkt größer und die Duschkabine weniger einengend. Italienische Duschen sind zudem recht flexibel, was ihre Positionierung betrifft. Da sie über ein offenes Design verfügen, können sie auch, wenn der Platz es erlaubt, in der Mitte des Zimmers angebracht werden, ohne es zu sehr zuzustellen. Zu beachten ist in dem Fall, dass diese Duschen etwas breiter sind als herkömmliche Duschkabinen. Da sie fast ausschließlich aus Glaswänden bestehen und keine unnötigen Ecken und Kanten besitzen, sind italienische Duschen sehr pflegeleicht. Auch durch die fehlende Tür geht ein Durchwischen problemlos vonstatten und die längliche Duschrinne fängt das Putzwasser ganz einfach auf.

Kleine Accessoires machen den Unterschied



Auch ein wenig Luxus darf sein. Ein Regenschauer-Duschkopf etwa lässt einen glatt vergessen, dass man sich noch in der heimischen Dusche befindet. Auch Massagedüsen oder Handbrausen mit eingebauter Licht- oder Aromatherapie lassen sich leicht installieren und machen die Dusche zum Kurzurlaub. Abgerundet wird das Spa-Feeling zum Beispiel durch die eine oder andere Grünpflanze. In dem feuchtwarmen Klima des Badezimmers gedeihen diese hervorragend. Allerdings sollte sie stets in der Nähe eines Fensters stehen, da sie unbedingt Tageslicht brauchen. Text: Nathalie Burg