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Schutz vor Schadsoftware

Commerce
Angreifer brauchen Systemschwachstellen, um Viren einzuschleusen. (FOTO: SHUTTERSTOCK)
Commerce 02.01.2019
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Schutz vor Schadsoftware

Basis-Tipps zum Surfen

Das Netz ist nicht nur voll von nützlichen Informationen, sondern wird auch von Betrügern missbraucht. Dabei ist es gar nicht so schwer, sich wirksam vor Schadsoftware und Co. zu schützen. 

Würmer, Trojaner, Wanna-Cry und Man-in-the-Middle-Attacke: Was wie Vokabular aus einem Kriegsfilm klingt, sind handfeste Gefahren, die jeden Tag bei der Arbeit am PC lauern. Wer im Netz unterwegs ist, sollte ein paar Sicherheitstipps beherzigen. 

- Firewall und Virenschutz  
Eine Firewall ist wie ein Türsteher. Sie achtet darauf, dass keine unerwünschten Gäste ins System kommen. Ist doch einmal Schadsoftware durchgeschlüpft, hilft ein Virenscanner beim Aufspüren. Beim Betriebssystem Windows ist seit Windows Vista eine Firewall eingebaut. Ansonsten kann man sich eine geeignete Software herunterladen – am besten auch für das Smartphone. Denn die mobilen Geräte werden immer häufiger Ziele von Angriffen, vor allem, wenn sie mit Android laufen. Man sollte Firewall- und Virenscanner-Apps aber nur aus den offiziellen App-Stores herunterladen. 

- Betrugsversuche erkennen
Die meisten Schadsoftwareinfektionen passieren über Mails. Sie sind versteckt im Anhang oder werden beim Klicken auf einen Link geladen. Außerdem versuchen Kriminelle, über Links auf gefälschte Seiten und Fake-Shops Passwörter oder Kreditkartendaten abzugreifen. Beim Phishing lesen sie bei der Passwort-Eingabe mit und haben Zugriff auf das Bank- oder Shopkonto. Mail-Adressen sollten also genau überprüft werden, und im Zweifel sollte keinesfalls auf Links geklickt oder Anhänge geöffnet werden.

- Daten mit Vorsicht behandeln
Vorsicht beim Surfen über öffentliches WLAN: Mit frei zugänglicher Spionage-Software können sich hier andere Nutzer in die Verbindung einwählen und Daten mitlesen. Im öffentlichen WLAN sollte man daher möglichst keine sensiblen Daten übertragen oder eine VPN-Software benutzen, die das Surfen durch einen sicheren Tunnel ermöglicht.

- Updates machen
Angreifer benötigen Schwachstellen im System, um Schadsoftware einzuschleusen. Der wirksamste Schutz sind regelmäßige Updates des Betriebssystems sowie der Apps und Programme, am besten automatisch. Denn teilweise ist sogar auf offiziellen Nachrichtenseiten oder Online-Shops Schadsoftware versteckt. Sind alle Anwendungen auf dem aktuellsten Stand, verringert das das Risiko, sich beim Surfen etwas einzufangen.

- Back-ups und Datensicherung
Wer sich dennoch etwas eingefangen hat, muss nicht verzweifeln – vorausgesetzt, man hat Dokumente, Bilder und Kontakte regelmäßig gesichert. Sowohl für PC als auch Smartphone gibt es dafür Software, man kann die Daten aber auch auf eine externe Festplatte oder ein anderes Speichermedium kopieren. Bei Android etwa über das Google-Konto. Wer ein iPhone hat, kann die iCloud oder iTunes nutzen. dpa