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Schützendes Winterquartier

Emwelt & Gesondheet
Die Rauhautfledermaus sucht gerne Schutz in Holzstapeln – worin sie kaum auffällt. (FOTO: DIETMAR NILL / NABU / DPA-TMN)
Emwelt & Gesondheet 04.12.2018

Schützendes Winterquartier

Fledermäuse verstecken sich im Kaminholz

Chalet-Center Moestroff

Wer im Winter draußen Kaminholz umschichtet oder einen Holzstapel gar direkt anzündet, sollte auf darin befindliche Fledermäuse achten. Sie nutzen diese Holzhaufen als Winterquartier.

Da sich die Tiere in Winterstarre befinden, wird ihnen vor allem Feuer gefährlich – sie können nicht schnell genug entkommen oder sich bemerkbar machen. Reglose Tiere fallen auch schon mal aus einem Holzstapel, wenn man Scheite entnimmt. Sie wirken dann wie tot, sind es aber in der Regel nicht.

Ein großes Problem ist auch die grundsätzliche Störung der Winterruhe: Werden Fledermäuse versehentlich geweckt, brauchen sie längere Zeit und verbrennen dabei reichlich Kalorien, bis wieder ihr Körper auf Betriebstemperatur erwärmt ist. Passiert dies zu häufig im Winter, kann es sein, dass ihr angefressenes Fettpolster nicht bis zum Frühjahr ausreicht und die Tiere sterben.

Grundsätzlich gilt daher: Fledermäuse sollten nicht geweckt werden und in ihrem Quartier bleiben können. Wenn eines der Tiere verletzt ist und Hilfe braucht, kann man die Fledermaus erst einmal in einen Schuhkarton mit Lüftungslöchern geben. Die Kiste sollte bei etwa fünf bis zehn Grad aufbewahrt werden, bis Hilfe organisiert ist.

Das Tier sollte man bestenfalls nicht mit bloßen Händen anfassen, sondern mit einem Stofftuch locker umfassen. Am besten gibt man dem Tier rasch etwas zu trinken – ein paar Tropfen lauwarmes Leitungswasser kann man ganz einfach mit einer Pipette oder einem weichen Pinsel seitlich an die Maulspalte tupfen. dpa


So bleiben Sie gesund

Fünf Tipps zur Erkältungsvorbeugung


Die Vitaminbombe schlechthin: Grapefruit. (FOTO: SHUTTERSTOCK)

„An apple a day keeps the doctor away.“ Dies ist nur einer von vielen Tipps, die dabei helfen können, gesund zu bleiben. Was sonst noch hilft, verrät folgende Liste:

1. Gesund essen: Auf viel vitaminreiches Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, Fisch und etwas mageres Fleisch sowie ausreichend Zink und Vitamin C achten.
2. Viel trinken: beispielsweise Cistus-Biotee: So bleiben die Schleimhäute in den Atemwegen schön feucht.
3. Warm anziehen: Erkältungen entstehen zwar nicht durch Kälte, sondern durch Viren. Aber Frieren schwächt das Immunsystem und mindert die Durchblutung der Schleimhäute in den Atemwegen. So haben die Viren leichteres Spiel.
4. Pflanzenkraft nutzen: Die tägliche Einnahme von Grapefruitkernextrakt (Apotheke) kann das Immunsystem gegen Erkältungen stärken.
5. Ausreichend schlafen: Im Schlaf läuft die Abwehr auf Hochtouren und der Körper kann sich regenerieren. djd