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Ohne Stress ins neue Heim

Bauen & Wunnen
Fotos: Shutterstock

Umzug

Bauen & Wunnen 13.01.2021
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In früheren Zeiten war die die Bindung des Menschen an die Heimat, an die „eigene Scholle und den eigenen Hof“, besonders eng. Wo man geboren wurde und aufwuchs, verbrachte man im weiteren Umfeld in der Regel auch sein ganzes Leben, oft in einer Großfamilie.


Die Zeiten haben sich geändert. Heutzutage hatte fast jeder in seinem privaten Umfeld oder beruflich bedingt, schon einmal mit einem Umzug zu tun. Besonders mit einem privaten Umzug beginnt immer auch ein neuer Lebensabschnitt.

Unser Lebenswandel hat sich geändert – die mobile Gesellschaft
     


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Unsere Gesellschaft und damit einhergehend unsere Arbeitswelt sind über die letzten Jahrzehnte zunehmend mobiler geworden. Ortswechsel wurden immer häufiger erforderlich: Der neue Job in einer anderen Stadt, die Versetzung des Beamten, oder auch die Erfüllung des Wunsches nach den eigenen vier Wänden für die Familie auf dem Land machen nicht selten einen Umzug erforderlich. Ein Umzug ist eine organisatorische, logistische und oftmals auch körperliche Herausforderung. Mit einem Wohnungswechsel sind mitunter Kosten verbunden, die hohe Beträge ausmachen: Kosten für die Wohnungssuche, für den Makler, ggf. doppelte Mietzahlungen für einen Übergangszeitraum, Renovierung oder Kosten für die Neuanschaffung von Hausrat und Möbeln. Wichtige Faktoren sind auch die Miete für das Umzugsfahrzeug oder das -unternehmen, wenn man sich für diese Variante entscheidet.

Die Grundsatzfrage: Umzug in Eigenregie oder mit einem Umzugsunternehmen?

Auf diese Frage gibt es keine allgemeingültige Antwort. Die Abwicklung eines Umzuges ist oft eine Typ- oder Geldfrage. Wer wenig Hausrat besitzt, Freunde und Familie als Helfer organisieren kann und auch selbst gerne zupackt, führt den Wohnungswechsel in Eigenregie durch und schont sein Portemonnaie. Wenn der neue Wohnort weiter weg ist, große Möbel oder etwa ein Klavier transportiert werden müssen, oder man im oberen Stockwerk wohnt, kann die Beauftragung eines professionellen Umzugsdienstleisters viel Mühe und Arbeit sparen, vorausgesetzt man verfügt über das erforderliche Budget. Profis verfügen auch immer über die richtige Ausrüstung für Verpackung und Transport der Habseligkeiten.

Manche Umzugsunternehmen bieten sogar Innenausbauarbeiten an, um die Möbel ans neue Heim anzupassen, sie bauen die Küche auf, schließen die Waschmaschine an oder streichen sogar die Wände. Ebenso entsorgen viele Unternehmen auch den alten, nicht mehr benötigten Hausrat fachgerecht. In jedem Fall lohnt es sich die Kosten bei den Anbieterfirmen zu vergleichen und mehrere Angebote einzuholen, wenn man sich für den Umzug mit einem Dienstleiter entscheidet. Ein weiterer Vorteil des Fremdumzuges: Das Unternehmen haftet in der Regel, wenn es beim Umzug zu Schäden kommen sollte. Egal wofür man sich entscheidet, vorher sollte man gut abschätzen, wie viele Möbel und Kisten man hat und welche Objekte besonders sperrig sind. Dieses Wissen kann sowohl für die Planung in Eigenregie, als auch für das Einholen eines Angebotes bei verschiedenen Umzugsunternehmen nützlich sein.

Was gilt es beim Wohnsitzwechsel zu beachten?
      


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Vom norwegischen Polarforscher Roald Amundsen ist der Satz: „Adventure is just bad planning“ (dt.: Abenteuer bedeutet einfach nur schlechte Planung) überliefert. Wenn man ein „Abenteuer“ beim Umziehen vermeiden möchte, gilt auch hier: Gute Planung ist der halbe Umzug. Am besten hilft man sich mit dem Erstellen einer Checkliste. Idealerweise kann man diese auch zeitlich staffeln, d.h. welche Tätigkeiten muss man 30 Tage vor dem Umzug durchführen, was gilt es 14 Tage oder eine Woche vor dem geplanten Termin noch zu tun, wie soll der Umzugstag ablaufen und was gilt es dann schließlich nach dem Einzug noch zu beachten. Man kann im Internet zahlreiche Hilfestellungen zum Erstellen einer Checkliste auf einschlägigen Websites von Umzugs- und Immobilienfirmen oder Vergleichsportalen zum Thema „Umzug“ finden.

Administrative Aufgaben beim Umzug

Ein Umzug bringt auch immer einige administrative Pflichten mit sich. Ob Telefon, Internet, Energieversorger oder Bankverbindung, durch rechtzeitige Kündigung, Ummeldung oder Benachrichtigung kann man sicherstellen, dass die Korrespondenz an die neue Adresse verschickt wird, sobald man umgezogen ist. Wichtig ist auch die An/Ummeldung bei der Kommune: Jeder, der innerhalb des Großherzogtums Luxemburg umzieht, muss sich in der neuen Gemeinde anmelden. Die Anmeldung hat innerhalb von acht Tagen nach der Ankunft am neuen Wohnsitz zu erfolgen. Die Gemeindeverwaltung des neuen Wohnsitzes kümmert sich um die Streichung der betroffenen Person aus dem Melderegister der ehemaligen Wohnsitzgemeinde. In Luxemburg haben Arbeitnehmer in der Regel ebenfalls Anspruch auf zwei Tage bezahlten Sonderurlaub. Dieser Sonderurlaub kann auch nur während des eigentlichen Umzuges genommen werden. Die Beantragung des Urlaubs ist eine gute Gelegenheit, den Arbeitgeber über den Wohnsitzwechsel zu informieren, damit auch die Adresse auf der Lohnsteuerkarte geändert wird.

Trendumkehr durch die Pandemie?

Bedingt durch die Konsequenzen der Covid-19 Pandemie wird uns zurzeit ein anderer Trend vor Augen geführt: Ständige Präsenz vor Ort am Arbeitsplatz ist „eigentlich doch nicht so erforderlich“, da man der beruflichen Tätigkeit in vielen Fällen auch im Homeoffice nachgehen kann. Diese Erkenntnis könnte bedingen, dass in Zukunft vielleicht der ein oder andere jobbedingte Umzug in unserer mobilen Gesellschaft wegfallen könnte. Wer jedoch beabsichtigt umzuziehen, kann nicht rechtzeitig genug mit der gründlichen Planung anfangen. Text: Thomas Krings