Oh, du Stressige
Weihnachten kommt immer so plötzlich – und auf einmal sind alle furchtbar im Stress. Hier ein paar Last-Minute-Tipps dafür, dass auf den letzten Metern nichts schiefgeht:
■ Für die nötige Christbaum-Sicherheit sorgen
Beim Aufstellen des Baums erleichtern Ständer mit Seilzugtechnik die Arbeit. Sie sind leichter in der Handhabung als andere Modelle. Dabei wird der Baum in ein Drahtseil mit Klemmen gespannt, das über einen Fußhebel festgezogen wird. Gut ist es, wenn sich der Ständer im festgestellten Zustand verriegeln lässt. Das ist vor allem wichtig, wenn Kinder im Haus sind. Es verhindert, dass der Ständer unabsichtlich geöffnet wird und der Baum dann kippt.
■ Brandgefahr in der Wohnung minimieren
Kerzen darf man wirklich nie unbeaufsichtigt brennen lassen. Flammen sollten nicht ausgeblasen, sondern mit einem Kerzenlöscher erstickt werden. Bei mangelhafter Dochtqualität oder Zugluft kann sich die Flamme nach dem Ausblasen erneut entzünden.
■ Kinder von Stechpalmen fernhalten
Babys und Kleinkinder lassen sich gerne von roten Beeren am Adventsgesteck zum Naschen verführen. Aufpassen sollten Eltern bei der populären Stechpalme (Ilex aquifolium). Die Beeren lösen unter Umständen Bauchkrämpfe, Durchfall und Erbrechen aus. Im Verdachtsfall sollten Eltern sich sofort an ihren Kinderarzt wenden.
■ Geschenkbänder sind Gefahr für Katzen
Sie rascheln, glitzern und sind gefährlich – denn Geschenkbänder werden leicht von Katzen verschluckt. Gelangen scharfkantige Ringelbänder in ihren Darm, können sie dort schwere Verletzungen hervorrufen.
■ Versalzenes Festessen mit Sahne retten
Das aufwendige Festessen ist fast fertig – und dann rutscht der Salzstreuer aus der Hand. Versalzene Suppe lässt sich mit Wasser oder Sahne strecken. Fisch und Fleisch, das zu viel Salz bekommen hat, lässt sich klein schneiden und mit einer neutralen, ungewürzten Beilage wie Reis oder Kartoffeln vermengen. Wenn Fleisch oder Fisch zu scharf geraten sind, kann gegebenenfalls Honig Abhilfe schaffen.
■ Kaffee als Hilfe für den Magen
Gerade nach einem sehr üppigen Mahl wie einem Gänsebraten mit Rotkohl und Knödeln kann sich im Magen Unwohlsein mit Völlegefühl oder Blähungen ausbreiten. Mancher Betroffene denkt dann vielleicht, dass ein Schnaps den Magen aufräumt. Hier sollte man aber lieber zu einem Kaffee greifen – denn der regt die Verdauung an.
■ Den Heiligabend nicht zum Handyabend machen
Es könnte alles so gemütlich sein an Heiligabend. Doch dann sitzt man nebeneinander, und jeder schaut, wischt und tippt schweigend auf sein Handy. Wer ständig am Smartphone hängt und jedes Detail über Social Media teilt, nervt. Denn auch der Empfänger der Nachrichten werde so vom Feiern abgehalten. Vorab sollten also handyfreie Zeiten vereinbart werden. Ein Foto vom Baum ist okay – dann das Handy ausschalten! dpa