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Lebensmittel „fair & associative“

Emwelt & Gesondheet
Milch, Käse, Stoffi, Joghurt, Sahne, Eiscreme – das sind nur einige der etwa 30 Produkte, die „fair&associative“-zertifiziert sind. In Zukunft werden noch weitere Unternehmen der Gemeinschaft beitreten, um ihren Kunden eine größere Produktpalette anbieten zu können.
Emwelt & Gesondheet 10.12.2018
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Lebensmittel „fair & associative“

Un restaurant à la formule originale et qui met l’accent sur les produits frais

fair & associative

Seit gut einem Jahr tragen 30 Produkte der Marke BIOG das fair&associative-Logo. Dieses bescheinigt die Verarbeitung hochwertiger biologischer und biodynamischer Rohstoffe sowie eine solidarische Zusammenarbeit „vom Acker bis auf den Teller“.

Milch, Käse, Stoffi, Joghurt, Sahne und Eiscreme aus der- BIOG-Molkerei gehören neben den Demeter-Eiern der Familie Meyers in Windhof und diversen BIOG-Marmeladen bereits zur Gruppe „fair&associative“ gekennzeichneter Produkte. Damit lässt sich bereits ein ganzer Frühstückstisch mit fair&associative-Lebensmitteln decken. Erhältlich sind all diese Produkte selbstverständlich in allen Naturata-Läden.

Was heißt assoziativ?

„Assoziativ“ bedeutet, dass alle konkret an der Wertschöpfung beteiligten Akteure in sogenannten Marktgesprächen zusammenkommen, sprich: sich assoziieren. In den Betrieben der OIKOPOLIS-Gruppe gehören diese Gespräche seit den frühen 90er-Jahren zum unternehmerischen Selbstverständnis. Bauern, Verarbeiter, Einzel- und Großhändler sowie Kundenvertreter sitzen dabei gemeinsam am Runden Tisch und tauschen sich über die Qualität ihrer Handelsbeziehungen aus. Auf den Tisch kommen Anbaumethoden, Verarbeitungsformen, Produktionsmengen, Wetterbedingungen und eine faire Preisgestaltung. Ziel ist nicht die einseitige Vorteilsmaximierung, sondern Wege der Kooperation, die allen Handelspartnern zugutekommen.


Bei OIKOPOLIS gehören Gespräche am runden Tisch zwischen den einzelnen Akteuren seit den frühen 90er-Jahren dazu.

Eine neue Dimension von „Fair Trade“

Der „Fair Trade“-Begriff bezieht sich oft nur auf den Handel mit dem globalen Süden. Der Umgang mit heimischen Produzenten wird weniger kritisch hinterfragt – in der Annahme, bei Bio sei Fairness inklusive. Das gilt jedoch nicht automatisch, denn weder das EU- noch die nationalen Bio-Labels beziehen Sozialstandards mit ein. Auch deshalb kommt biologische Massenware zu Discounter-Preisen in den Handel, die vor allem für kleine Erzeuger existenzbedrohend sind.

Der richtige Preis

„Im Einkauf liegt der Gewinn“ ist eine hartnäckige Händlerweisheit, die mit assoziativer Zusammenarbeit wenig zu tun hat. Kauft ein Händler zu billig ein, macht er ein Geschäft auf Kosten vorgelagerter Wertschöpfungsstufen und letztlich auch der Umwelt. Ein fairer Preis muss hoch genug sein, dass ein Produkt unter für Mensch, Tier und Natur würdigen Bedingungen erzeugt werden kann. Er muss aber auch für die Konsumenten bezahlbar sein. Ob ein Preis allseits ausgewogen ist, kann am besten im assoziativen Prozess herausgefunden werden.

„Fair&associative“ – nicht nur ein Lippenbekenntnis,

... sondern eine Zusage für verbindliche Kooperation. Neben der Teilnahme an den Marktgesprächen müssen sich alle Handelspartner, die das fair&associative-Logo tragen möchten, in regelmäßigen Abständen hinsichtlich ihrer Gemeinwohlorientierung von einer neutralen Stelle bewerten lassen.

Die genauen Bedingungen sind in der „Charta für Assoziatives Wirtschaften“ festgeschrieben. Trotz der hohen Anforderungen bekunden immer mehr Betriebe ihr Interesse, der Gemeinschaft fair&assoziativ handelnder Unternehmen beizutreten. Kunden wird somit in Zukunft eine größere Produktpalette zur Verfügung stehen, die ihrem Wunsch nach von Anfang bis Ende fair produzierten und gehandelten Lebensmitteln entspricht.

BIOG – Bio-Bauere-Genossenschaft
Lëtzebuerg 13, rue Gabriel Lippmann
L-5365 Munsbach
www.biog.lu

Nicht nur bio, sondern auch fair: „fair&associative“ kennzeichnet Produkte biologischer Verarbeitung sowie fair produzierter und gehandelter Lebensmittel.