Kaninchen-Freigehege
Im Garten regelmäßig weiterrücken
Wer zwei oder mehr Kaninchen sowie einen Garten besitzt, kann die Mümmelmänner im Sommer in ein Freigehege umquartieren. Kaninchenhalter sollten dieses allerdings regelmäßig weiterrücken. Die Standortveränderung sorgt nicht nur für einen gleichmäßig gekürzten Rasen, sondern vermindert auch die Ausbruchgefahr. Denn wenn eine Fläche erst einmal abgegrast ist, haben kreative Kaninchen mehr Ambitionen, sich auch jenseits des Käfigs nach Essbarem umzusehen. Das Freigehege aus Draht benötigt außerdem ein Gitterdach – so sind die Tiere vor Raubvögeln geschützt und finden bei zu viel Sonne auch etwas Schatten. Vor dem Umzug sollten die Kaninchen mit kleinen Portionen an die grüne Kost gewöhnt werden. Anderenfalls könnten sie sich an dem Grünzeug überfressen, und es drohen Verdauungsprobleme. dpa
Gärtnertrick
Mehr Gras ohne Wartezeit
Viele Gräser brauchen im Beet zwei, drei Jahre Anlaufzeit, bis sie einen prächtigen Horst bilden. Wer so lange nicht warten will, kann sich eines Tricks bedienen, den Gärtner auch nutzen, wenn sie Beete für Schauen anpflanzen: Drei Gräser in Töpfen der Standard-Durchmessergrößen neun und elf kaufen, herausnehmen und im Beet zusammensetzen. Vom Kauf größerer Pflanzen für die Verwendung im Hausgarten wird abgeraten. Haben die Gräser direkt im Gartenboden Zeit zur Entwicklung, sind sie deutlich langlebiger. dpa