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Advertorial

Hitparade neuer Attraktionen

Spezial

Unter allen Neuerungen stechen zwei hervor

Spezial 23.08.2019
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Von Frank Weyrich

An der gewohnten Stelle auf dem Glacis steht seit eh und je die Achterbahn. Dieses Jahr befindet sich dort aber eine ganz besondere Attraktion: die Alpina-Bahn. Seit 2008 erfreut diese jedes Jahr die Besucher des Oktoberfests in München.

Premiere feierte sie 1983 in Düsseldorf, damals noch unter anderem Namen. Sie bot zum ersten Mal den Passagieren das Gefühl der Schwerelosigkeit. Bei Tempo 80 hebt der Fahrgast ab und erlebt für knapp zwei Sekunden, wie die Erdanziehung scheinbar außer Kraft gesetzt wurde.
   



Doch nicht nur durch die Schwerelosigkeit erlebt man das Gefühl der Astronauten. Auch die Beschleunigungen haben es in sich. Mit bis zu dem Viereinhalbfachen ihres Gewichts werden die Passagiere in die Sitze gepresst, mehr als die Besatzung von Apollo 11, als sie vor 50 Jahren zum Mond geflogen ist. Seit ihrem Umbau 1997 wurde die Bahn im alpenländischen Dekor umgebaut und mit dem neuen Namen „Alpina-Bahn“ versehen.
   

Eine moderne LED-Beleuchtung sorgt seit nunmehr sechs Jahren dafür, dass die Bahn auch nachts ins rechte Licht gerückt wird. Auch sonst ist sie eine Attraktion der Superlative. Sie weist ein Gewicht von 600 Tonnen auf und nimmt eine Fläche von 27,5 Ar ein. Die Kunden werden in den fünf Zügen bis in 32 Meter Höhe befördert. Kein Wunder, dass die Bahn dieses Jahr fast wortwörtlich die „herausragende“ Attraktion der Schueberfouer sein wird.
         

War bei der Alpina-Bahn von Astronauten die Rede, so geht eine andere Attraktion unter dem Namen „Aeronaut“ ins Rennen. Auch wenn das Design ganz auf retro setzt, ist die Technik doch so modern, wie sie nur sein kann. Der sogenannte Kettenflieger wurde erst vor einem Monat fertiggestellt. An einem zentralen Turm werden die Besucher in Zweiersitzen bis in über 70 Meter Höhe befördert bevor es wortwörtlich rundgeht.
     

Am Ende der 30 Meter langen Ketten geht es mit Spitzengeschwindigkeiten von 70 km/h im Kreis herum. Da wird wohl keinem Besucher die Zeit bleiben, um aus luftiger Höhe das Panorama über die „Schueberfouer“ zu genießen.