Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Advertorial

Nachhaltig & umweltgerecht Fleisch essen

Commerce
Von Stall auf den Teller

Der Vorteil lokaler Produktionen

Commerce 26.04.2021
Anzeige


Die Tage werden länger, das Wetter wärmer. Eine gute Gelegenheit, den Grill zu entstauben und anzufeuern. Bald glüht schwarze Kohle rot-orange unter brutzelndem Fleisch, das einen verführerischen Duft … Moment. Fleischkonsum? Ist das überhaupt noch zeitgemäß?

Wir schreiben das Jahr 2021. Einige Medien, und ganz besonders das Internet, sind gefüllt mit guten Ratschlägen, wie man die Welt retten kann. Unsere Ernährung ist dabei ein großes Thema und Fleisch bildet einen Knackpunkt in der Diskussion. Dass sein Konsum verschrien ist, ist nichts Neues. Die Zahl der Stimmen hat sich in den letzten Jahren jedoch vermehrt. Vor allem, weil Dinge ans Tageslicht kamen, die nicht allen von uns in der Form bewusst waren. Also stellen sich einige logischerweise die Frage: Macht es eigentlich so noch Sinn? Die Antwort ist weder schwarz noch weiß und führt uns direkt an die Quelle: Dort, wo das Fleisch herkommt.


„Uns ist es sehr wichtig, in einer familiären Beziehung mit den hiesigen Bauern zu arbeiten.“


Das Gleichgewicht alten

„Es hat vor allem mit Respekt zu tun", sagt Paul Faltz, Geschäftsführer der Firolux in Wecker. "Respekt gegenüber den Tieren, der Umwelt und den Menschen.“

Er ist dabei kategorisch. „Ja, leider gibt es immer wieder diese schwarzen Schale durch die der schlechte Ruf der Branche überhaupt erst aufgekommen ist. Zum Glück ist das in Luxemburg anders.“ Denn Massentierhaltung oder stundenlange Transporte sind hier zum Beispiel gar nicht erst möglich. Das Land ist dafür zu klein. "Uns ist es sehr wichtig, in einer familiären Beziehung mit den hiesengen Bauern zu arbeiten. Die Mehrzahl der Höfe befindet sich hier im Großherzogtum, wir haben aber auch einige Kontakte in Deutschland, da Wecker nur wenige Kilometer von der Grenze liegt. Und weil wir für manche dieser Landwirte der naheliegendste Schlachtbetrieb sind, macht eine Zusammenarbeit durchaus Sinn.“
     



Das Unternehmen legt großen Wert auf die Herkunft seiner Tiere. „Wir wollen ausschließlich kurze, tiergerechte Lieferwege, in denen ausreichend Platz vorhanden ist und im Sommer genug Luft. Was bringen zusammengepferchte Großtransporte über tausende Kilometer, wenn dadurch sowohl die Tiere als auch die Umwelt leiden? Natürlich ist der CO2-Abruck hoch, wenn man unbedingt jeden Tag Fleisch aus fernen Ländern essen muss. Auf unserer lokalen Ebene bleibt dieser aber klein. Der weiteste Weg, den wir verzeichnen, kommt zum Beispiel aus dem Ösling“, sagt Faltz bestimmt. Auch wird immer öfter der hohe Wasserverbrauch bei der Fleischproduktion angeprangert. „Ja, das stimmt“, gibt Faltz zu. „Man muss es aber auch hier in Relation sehen. Wir wohnen in einer Region, in der der Niederschlag momentan noch ausreicht. Der Viehbestand ist relativ klein und ihm steht genug Wasser zur Verfügung, ohne die Reserven zu gefährden. In trockeneren Regionen ist das natürlich problematischer.“

Qualität, aber nicht um jeden Preis
    



Das Cobolux-Motto lautet: Qualität vor Quantität. Was sich wie ein ausgeleiertes Klischee anhört, ist hier jedoch Realität. „Großbetriebe richten sich nur nach den Preisen. Für uns zählt nur die Qualität“, sagt Faltz bestimmt. „Wir wollen unseren Kunden das bestmögliche Produkt bieten. Sie sollen wissen, dass seriöse Arbeit dahintersteckt. Deshalb kontrollieren wir täglich die gesamte Kette von A bis Z und stellen sicher, dass alles mit rechten Dingen vor sich geht. Die Tiere werden schon auf den Bauernhöfen nach genauen Kriterien ausgesucht, wir schlachten sie bei uns, verarbeiten das Fleisch in verschiedenen Formen, verpacken und etikettieren alles, damit die Kunden es schlussendlich ruhigen Gewissens zu Hause genießen können. Wir sind der einzige Betrieb in Luxemburg, der die Kapazität dazu besitzt.“

Veterinäre kontrollieren bereits die Höfe und stellen somit sicher, dass die Tiere das ganze Jahr über genug Auslauf und gesunde Nahrung haben, um sich anständig entwickeln zu können. „Die Bauern, mit denen wir arbeiten, machen alle eine ehrbare Arbeit und wir sind froh über jede Partnerschaft“, bestätigt uns Faltz. „Die gesamte Produktion läuft nach den Regeln des EU-Rechts ab. Die Luxemburger Umsetzung ist da sogar noch genauer“,versichert er Ob Fleisch nun gut oder schlecht für die Umwelt ist, ist im Prinzip alles eine Frage des Gleichgewichts. Ein respektvoller Umgang damit ist deshalb effektiv ausschlaggebend. Christopher Arimont

Mehr Informationen über www.cobolux.lu